Admin/ Februar 3, 2014/ Allgemein/ 0Kommentare

Seit November 2013 führe ich an der neuen Adresse im Drechselzentrum in Schwanden Drechselkurse durch. Das Konzept hat sich, so wie ich das bis jetzt beurteilen kann bewährt.

Drechseln ist mehr als nur ein Hobby. Sich auf etwas einlassen, zur Ruhe finden und sich erfreuen an den Fertigkeiten, die man mit der Übung erlangt und natürlich auch an den enstehenden Produkten. Immer warne ich die Kursteilnehmer davor, dass Drechseln ein gewisses Suchtpotenzial hat. Ich bin nicht der Einzige, der dieser Sucht erlegen ist. Ich höre das auch immer von ehemaligen Kursteilnehmern.

Diese Begeisterung rüber zu bringen, den Umgang mit Drechselbank und Werkzeugen beizubringen, eine Beziehung zu dem drehenden Stück Holz aufzubauen in einer Umgebung, in der es den Kursteilnehmern wohl ist, das sind die Kernpunkte meines Kurskonzepts. Dazu gehort auch, dass die Kursteilnehmer zusammensitzen können. Dafür haben wir ein kleine „Drechslerstübli“ eingerichtet. Das Mittagessen kommt aus der eigenen Küche. Dabei stehen Glarner Spezialitäten ebenso auf der Speisekarte wie auch mal vegatrische Küche (gewürzt mit Glarner Spezialtitäten). Wie heisst es doch so schön: „Wer drechselt kann auch Kochen“, zumindest ein paar Kartoffeln oder Kalberwürste.

Es finden sich auch immer wieder Kursteilnehmer, die aus entfernteren Regionen den Weg ins Glarnerland finden. Für diese gibt es in nächster Nähe passende Unterkünfte. Vom gutbürgerlichen Hotel über das spezielle Bed & Breakfest bis zur einfachen Unterkunft im Familienhotel.  Wir finden für jeden das passende.

Die Kursmaschinen, an denen gearbeitet wird, sind aktuell. Keine alten Drechselbänke, an denen sicher auch gedrechselt werden kann. Doch was macht es für einen Sinn, Menschen an Maschinen zu stellen, die dem Kursveranstalter zwar ans Herz gewachsen, aber nicht mehr zu kaufen sind. Das selbe gilt für die zur Verfügung stehenden Werkzeuge. Alles im Kursraum vorhandene kann ausprobiert und getestet werden. Auch meine alte Tretmühle, wenn sie mal zu Hause ist (die gibt es aber nciht zu kaufen).

Damit sich niemand Gedanken machen muss, was für Kosten am Ende des Kurses noch aufgerechnet werden, arbeite ich mit Pauschalpreisen. Diese Preise beinhalten das übliche Begrüssungsgipfeli mit Kaffee oder Tee, Mittagessen, Pausenverpflegung und Getränke, Drechselholz, Werkzeug- und Maschinenbenutzung und Support durch den Kursleiter.

Noch zu mir als  Kursleiter: Ich drechselt schon viele Jahre und bin dem Virus erlegen. Kann ich nicht immer wieder mal ein Stück Holz einspannen und drehen lassen, werde ich unruhig und auch ungeniessbar. Viele Jahre Erfahrung in der Erwachsenenbildung nützen mir, um immer wieder pragmatische Lösungsansätze für anfallende Probelme zu finden. Pädagoik und Methodik sind für mich keine Fremdwörter. Ich führe Kurse geschlechterneutral durch und schrecke auch vor Kindern nicht zurück. Es ist mir immer ein Anliegen, den Kursteilnehmern mindestens soviel mit auf den Heimweg zu geben, dass sie zufrieden zurückschauen können auf eine spannende Zeit, die ihr Geld mehr als wert war.

Bis maximal sechs Kursteilnehmer finden Platz im Kursraum und im Drechslerstübli. Apropos: Das Drechslerstübli dasrf auch ausserhalb der Kurse besucht werden. Ich nehme mir immer gerne Zeit für Gäste.

Sollten sie den Wunsch haben, mal andere mit dem Drechslervirus bekannt zu machen, schenken sie diesem Menschen doch einen Gutschein im Wert von Fr. 50.00. Senden Sie mir ihre Adresse Mail und ich sende Ihnen einen Gutschein für einen Erlebnisnachmittag Drechseln.

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